Schützenbruderschaft St. Meinolf Schöning e.V. -  Logo

Über uns

Die St. Meinolf Schützenbruderschaft Schöning feierte im Jahre 2005 ihr 25- jähriges Bestehen, eine kurze, aber doch ereignisreiche Zeit, die wir Ihnen gerne vorstellen möchten.

Aber wie aus dem Vereinsemblem zu ersehen, ist der Verein doch nicht so jung, sondern hat einen "alten Vorgänger". Dieser Vorgänger nannte sich Kriegerverein bzw. später Soldaten-Bürgerkameradschaft.

Leider liegen von der Gründungszeit des Kriegervereins keine genauen Unterlagen und Schriftstücke vor. Nachforschungen und Befragungen in Schöning und Umgebung ergaben jedoch, dass man mit Bestimmtheit die Entstehung in das Jahr 1928 datieren kann. Ein altes, unvollständiges Kassenbuch beginnt allerdings erst im Jahre 1932 und endet im Jahre 1945. Diesem Kassenbuch kann erfreulicherweise einiges über das frühere Vereinsleben und die gefeierten Kriegerfeste entnommen werden.

Der II. Weltkrieg unterbrach leider das Vereinsleben und nach dem Kriege schlossen sich die Mitglieder zunächst dem Kriegerverein in Lippling an. Die Mitgliederzahlen stiegen jedoch im Laufe der Jahre und so entstand kurze Zeit später eine eigene Schöninger Kompanie, und es wurde auch eine eigene Kompaniefahne angeschafft. Die Inschrift auf dieser Fahne lautet: Kriegerverein Westerloh, 3. Kompanie. Die Fahne ist noch bis auf den heutigen Tag erhalten.

Leider waren viele Väter und Söhne nicht aus dem Kriege heimgekehrt, und zum Gedenken der Gefallenen und Vermissten beider Kriege wurde auf dem Grundstück neben der Kirche ein Kriegerehrenmal errichtet. Die Einweihung erfolgte im Jahre 1964 im Rahmen einer großen Feierstunde, an der Abordnungen aller Vereine teilnahmen.

Im guten Einvernehmen trennten sich die Schöninger Kameraden von den Lipplingern und bildeten im Jahre 1970/71 in Schöning wieder einen eigenen Verein mit den Namen "Kameradschaft ehemaliger Soldaten Schöning". Mitglieder dieses Vereins konnten sowohl ehemalige Kriegsteilnehmer als auch ehemalige Soldaten der Bundeswehr werden. Das große Heimat- und Kameradschaftsfest wurde stets in Verbindung mit dem Sportfest gefeiert.

Um auch "nichtgedienten Bürgern" die Möglichkeit zu geben, dem Verein beizutreten, wurde auf der Generalversammlung am 23.3.1977 beschlossen, den Verein in "Soldaten-Bürgerkameradschaft Schöning" umzubenennen.

Das goldene Jubelfest wurde vom 4.-7. Mai 1978 gefeiert und war ein großer Erfolg. Oberst Walter Brink konnte des Sonntags eine stattliche Anzahl befreundeter Kameradschaften und Musikzüge begrüßen und vor dem Umzug weihte Pfarrvikar Weige eine neue Fahne.

Da es jedoch immer schwieriger wurde, Männer, besonders aber junge Männer für diesen Verein zu begeistern, wurde kurze Zeit später der Entschluss gefasst, sich doch dem Schützenwesen anzuschließen, denn der Wunsch nach einem derartigen Verein war schon mehrfach geäußert worden. Einige junge Männer hatten sich sogar zwischenzeitlich dem Schützenverein in Delbrück angeschlossen.

Dass zwei Vereine mit fast den gleichen Zielen in Schöning nicht bestehen konnten, war allen klar, und so traf der damalige Vorstand unter dem Vorsitzenden Erwin Ogasa Vorbereitungen für eine Umbenennung.

Das Protokoll der Gründungsversammlung und alle weiteren Protokolle, die Jahresberichte und die Bilder der einzelnen Hofgesellschaften der vergangenen Jahre finden Sie unter den Punkt: Chronik und anschließend unter Berichte und Protokolle.